Noch sehr viel lernen kann ich wohl auf dem Gebiet der Fotografie, denn irgendwie fehlt mir wohl noch das richtige Gespür für die Motive. Als ich gestern mit unserer Fotografin durch die Werler Stadtteile fuhr, fiel mir das besonders auf: Plötzlich legte die Kollegin nämlich eine „Vollbremsung“ ein und hielt an einem Feld an. Den ersten Raps wollte sie mit ihrem Objektiv einfangen und im Bild festhalen. Und als wir wieder an der Redaktion ankamen, hatte sie direkt das nächste Motiv vor der Linse. Ein paar Äste mit weiß-rosanen Blüten schauten über eine Steinmauer hinweg und im Hintergrund sah man eine Wand mit rosa Farbe. Ich wäre im Leben nicht darauf gekommen ein Foto von diesen kleinen, doch eher traurig wirkenden, Blümchen zu machen. Doch das Foto konnte mich letztendlich wirklich überzeugen. Gar nicht traurig sondern sehr sommerlich wirkten die Blütenblätter auf ihrem Bild und vor der hellen Wand sahen die Blümchen wirklich schön aus.
Mann muss eben einfach nur neugierig sein und auch mal etwas ausprobieren – schlechte Fotos kann man später immer noch löschen 🙂


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