Archive for Februar, 2010

Hallo zusammen,

lag es am Wetter, oder am vergangenen Freitagabend, jedenfalls war wenig los heute auf den Straßen, kaum jemand zu sehen, die Nachbarschaft ziemlich einsilbig. Ich denke mal, das lag an diesem nassen, stürmischen Wetter, wobei man ja sprichwörtlich noch nicht einmal den Vierbeiner
vor die Tür jagt. Unser hält sich aber keineswegs daran, egal ob Sturm oder Regen, was (sie) muss, das muss(sie). So blieb dann aber noch genügend Zeit die anderen beiden Spiele aus Liga eins zu sehen. Das könnten für Hannover 96 schon bald die letzten gewesen sein. So wird das nichts mit dem Klassenerhalt.       
Bayern-HSV war auch keine Offenbarung, aber für einen Augenblick haben die Hamburger nicht aufgepasst, und der Ururururur-Enkel von Napoleon ließ den Ersatzkeeper der Norddeutschen etwas unglücklich aussehen. Konnte mir im Prinzip ja auch egal sein, so sind es nach diesem Spieltag acht Punkte vor dem HSV, neun vor null-neun, und zehn vor den Bremern. Nicht die schlechteste Ausgangsituation für die letzten zehn Spiele, aber die haben es in sich.                          
Etwas irritiert war ich allerdings gestern, als noch eine kurze Nachbetrachtung des Revierderbys bei LIGA total! zu sehen war. Da meinte der Berichterstatter doch, das in der Szene, in der Weidenfeller seinen Kollegen k.o. haut, das Kuranyi vorher diesen doch so“ brutal“ geschubbst hätte, das er dafür Gelb, und damit Gelb-Rot hätte sehen müssen, was natürlich Owomoyela, der beim Spiel in Bochum weilte, und zu irgendertwas seinen Senf dazu gegeben hatte, nur hundertprozentig bestätigen konnte. 

Wir leben ja in einem freien Land, und jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, aber wenn der gute Mann vom Fernsehen das wirklich ernst gemeint hat, was er da am Samstag von sich gegeben hat, dann sollte er lieber Volleyball oder Golf kommentieren, denn das sind Sportarten ohne Körperkontakt, Formel 1 zwar auch, aber das wäre zu schnell für ihn, und da sind die Sender schon mit wirklichen Fachleuten ausgestattet. Wenn es nach seiner Regelauslegung gegangen wäre, dann wäre am Wochenende kein Spiel mit 22 Spielern auf dem Feld zu Ende geganden. Im Übrigen wäre Dortmunds Nummer 16 am Freitag dabei schon nach zehn Minuten unter der Dusche gewesen. Nachbetrachtung und Aufarbeitung muss schon sein, aber vernünftig.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Die Brötchen aus der besagten Bäckerei, hätten ja noch nicht einmal Mini-Party-Format, also unbrauchbar.

Hallo zusammen,

da hob trotz Pilotenstreik Nelson Valdez im Schalker Strafraum ab, Schiri Manuel Gräfe erteilte Landeerlaubnis, und so gingen die Gäste unmittelbar nach Wiederanpfiff durch einen verwandelten Elfmeter in Führung. Ab da wurde es ein richtiges Derby, spielerisch nicht gerade Güteklasse A, aber dafür spannend und dramatisch. Kamen die Königsblauen im ersten Durchgang noch mit der Taktik der Gäste nicht zurecht, setzten sie im zweiten Abschnitt mit Kampfeswille die Schwarz-Gelben immer mehr unter Druck. 
Eigentlich fast schon typisch für das Schalker Spiel, das wieder einmal eine Standartsitiuation für den Ausgleich herhalten musste. Ein Tor mit Ansage; meinte doch kurz zuvor der vor mir sitzende, ehemalige Akteur der Königsblauen, Herr Kremers, nicht verwandt oder verschwägert mit den Kremers-Zwillingen, „heute hilft uns nur irgendeine Standartsituation und etwas Glück“, mein neben mir sitzender Kumpel schloss sich spontan der Meinung an. Schmitz zieht den Freistoß an den Fünfmeterraum, Höwedes mit dem Kopf und Weidenfeller mit den Händen, da war der Ausgleich perfekt, und alles vorhanden, Standart und etwas Glück. „Hab ich doch gesagt, es geht doch“, waren sich meine beiden Nachbarn sowas von einig und strahlten mit mir und meiner besseren Hälfte um die Wette. Als dann noch Ivan Rakitic sieben Minuten vor Schluss mit seinem Zirkler in das schwarz-gelbe obere rechte Dreieck den S04 auf die Siegerstraße brachte, waren sämtliche Diskussionen um Taktik, Auswechselungen und der Zeitpunkt zum Verlassen des Stadions ad acta gelegt.
Mit Schlußpfiff der Partie stand nicht nur fest, das der Vorsprung auf den Reviernachbarn mittlerweile neun Punkte beträgt, sondern das auch meine Neugier wuchs, wie sich denn so der ein oder andere in den nächsten Tagen verhält , der mir bis Donnerstagabend alle möglichen Ergebnisse pro Schwarz-Gelb prognostiziert hatte, wenn ich sie denn zu Gesicht bekomme. Jetzt ist Pelkum ja nicht so riesig, das man da auf längere Zeit unerkannt abtauchen könnte.                           
Großes Diskussionsthema war wärend und auch nach dem Spiel die Aufstellung des S04. Da standen mit Kuranyi, Edu, Sanchez und Farfan gleich vier Offensivkräfte in der Anfangsformation. Wollte Felix Magath die Gäste von Beginn an überrollen, um sofort für klare Verhältnisse zu sorgen? Wenn ja, ging das Experiment aber ziemlich in die Hose, der BvB störte früh, unnötige Fehlpässe, sogar quer vor dem eigenen Strafraum, waren die Folge, und nach unserem Dafürhalten hätte der Schalker Coach schon eher darauf reagieren sollen, Edu wirkte nicht sehr glücklich da vorne.   
Aber was sollen wir uns da Gedanken machen, es kam doch noch was wir an diesem Abend brauchten, ein Standart, Glück und ein Zirkel. Am morgigen Sonntag werde ich wohl mal wieder die Brötchen holen, mal schauen was im Dorf so los ist, oder auch nicht.

Entspanntes, ruhiges Wochende allen, fast allen

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

das war der perfekte Abschluss eines spannenden Pokalwettbewerb. Abteilungsleiter Peter Neldner bei den Herren mit 143, und seine Frau, Jugendleiterin Angelika Neldner bei den Damen mit 147 Ringen, holten sich den Sieg in der jeweiligen Schlingenklasse. Erstmalig gelang damit den Pelkumern ein Doppelsieg im Bürgerhallen-Pokal. Mit 114 Schützen, nur einer musste krankheitsbedingt absagen, konnte unsere Schießgruppe eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Dank eines sehr gut funktionierenden Organisationsteams, ging das Schießen wärend der drei Tage reibungslos über die Bühne. Ein besonderer Dank gilt dem Ehrenschießwart des Stadtverband, Heinz Thamm, der an allen Tagen die Auswertung der Scheiben übernommen hatte. Sieger bei den Herren in der Mannschaftswertung wurde Sandbochum, bei den Damen die SG Süden. Bei der neuen Ü60-Klasse triumphierte Sandbochum als Mannschaft, und stellte mit Norbert Gremme auch den Einzelsieger. Bei den Freihandschützen Einzel, gingen die Trophäen an Tim Steckenreuter(Herren) und Almut Funke(Damen), beide ebenfalls aus Sandbochum. Damit stellte unser Nachbar die erfolgreichste Truppe beim Bürgerhallen-Pokal 2010.
 
 
 

Kleine Gemeinsamkeiten zwischen dem Schießsport und dem Fußball sind durchaus auszumachen. In beiden Sportarten soll in das Ziel getroffen werden. Bei den Sportschützen ist es etwas kleiner, und man darf, bzw. muss die Hand, genauergesagt, den Finger zur Hilfe nehmen, um den Diabolo ins Ziel zu bringen. Beim Fußball darf nur der Torhüter ungestraft die Hände benutzen, um das Spielgerät vom Ziel fern zuhalten, wärend seine Kollegen auf dem Feld, Kopf und Fuß einsetzen dürfen, um den etwas größeren Diabolo(Ball) in das Ziel(Tor) zu befördern. Es gibt also schon einige Unterschiede zwischen den beiden Sportarten, aber deshalb sind beide nicht minder spannend.             
So wie heute Abend das Revierderby schlechthin? Ab 20.30uhr gelten für neunzig Minuten andere Gesetze. Da ruhen Freundschaften, in den Wohnzimmern werden Trennlinien gezogen, und in der Nachbarschaft ist das Fragen nach ein wenig Zucker auch stark vom Ausgang des Spiels abhängig.  
Es gibt im Fußball reichlich Derbys, HSV-St. Pauli, Bayern-1860, Köln-M’Gladbach um nur einige zu nennen, aber das von Blauweiß gegen Schwarzgelb überragt sie alle. Warum? Ganz einfach, weil es so ist, sein vielen Jahren, und wird es auch immer bleiben. Heute Abend, so gegen 22.20Uhr steht fest, für wen der morgige Gang zum Bäcker und in den Supermarkt angenehmer wird, und wer eine mindest sechsmonatige Leidenszeit vor sich hat.

Schönes Derby-Wochenende allen

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Nachdem ich es in den letzten Tagen wegen einer Krankheit kaum aus dem Bett geschafft habe, hänge ich jetzt natürlich in meiner Uni-Arbeit hinterher… Muss dringend Zeit aufholen, um die Abgabefrist noch zu schaffen. Trotzdem musste ich es heute gezwungenermaßen noch ruhig angehen lassen. Morgen geht es dann für den Hausarbeitenendspurt zurück nach Münster. Und ich habe mir geschworen, nicht eher wieder in den Zug zurück zu steigen, bis ich mit allem fertig bin.

Drückt mir die Daumen!

Hallo zusammen,

heute am letzten Tag unseres Pokalschießen fallen die Endscheidungen. Bei den Schlingenschützinnen wird es allerdings schwer sein, die 147 Ringe unserer Jugendleiterin zu toppen, ebenso sind die 148 Ringe bei den Ü60- Schützen eine sehr hohe Hausnummer. In den Mannschaftswettbewerben, sowie bei den Einzelschützen, wird wohl erst im letzten Durchgang über Sieger und Platzierte endschieden. Spannung also bis zum Schluss.                                         
So spannend braucht das beim morgigen Derby zwischen dem S04 und dem BvB nicht unbedingt zugehen. Früh für klare Verhältnisse sorgen, wäre da so ganz in meinem Sinne, allein schon der Nerven wegen, kommen doch jetzt auf Spieler und uns Fans harte Wochen zu, da wäre doch so ein gemütlicher königsblauer Derbysieg genau der richtige Einstand. Nun ist das ja alles kein Wunschkonzert, und der morgige Gast hat ja nicht von ungefähr Ambitionen auf einen europäischen Startplatz, kann er ja auch haben, hat der S04 ja auch, aber mit seinen Bemühungen dieses Ziel auch zu erreichen, brauchen die Schwarzgelben ja erst ab der kommenden Woche anfangen, oder noch später, so mal aus dem königsblauen Betrachtungswinkel gesehen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

es wurden schon die ersten „Duftmarken“ gesetzt beim gestrigen Auftakt des Schiessen um den Bürgerhallenpokal. Der Titelverteidiger aus der Mark hat mit 555 Ringen(von 600 möglichen) den ersten Richtwert abgegeben, wobei einer der Topfavoriten aus ihren Reihen auf den Einzeltitel mit 143 Ringen(von 150) doch etwas unter seinen Möglichkeiten blieb. Da ist das Rennen also noch wunderbar offen. Genauso wie bei den Schlingenschützen(Herren), da erzielten drei Schützen 143 Ringe, wobei nach Auswertung der 10er, 9er, letzten fünf, dann noch letzten sechs Schuß, unser Abteilungsleiter das Feld anführt. Aber auch da sind noch einige Hochkaräter im Anmarsch, sodas auch da die Endscheidung am letzten Tag fallen wird.
Bei der neu gegründeten Ü-60 Klasse haben die Herren aus Heessen die Führung übernommen. Bei den Damen hat noch keine Mannschaft komplett das Schießen absolviert, auch da beibt es bis zum morgigen Donnerstag spannend.
Erfreulich ist aus unserer Sicht als Veranstalter, das es bisher nur eine krankheitsbedingte Absage gab, und alle anderen gemeldeten Schützen erschienen sind, und ihre Wertungsschüsse abgegeben haben. Ab 18.00Uhr wird heute wieder angelegt.                                              
Das Ausscheiden der Berliner Hertha aus der Europa League ist keine Überraschung, die haben derzeit andere Sorgen. Angenehm überrascht hat der VfB Stuttgart mit dem Remis gegen Barca. Es gibt ja noch ein Rückspiel.             
Beim S04 trainiert Heiko Westermann wieder, und Freitag ist Derby, mehr weiß ich momentan auch nicht.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Um das Ziel zu erkennen, verwende ich beim Schießen Kontaktlinsen, ich schieße deshalb nicht unbedingt besser, aber es erspart mir das Rutschen der Brille auf der Nase, und das anschließende Putzen von Gläser und Gestell. 🙂 Gut Schuß!

Hallo zusammen,

heute geht es los mit Kampf um die Pokale. Drei Tage steht der Schießsport jetzt im Mittelpunkt. Wir von der Schießgruppe Pelkum richten den Bürgerhallen-Pokal aus. Geschossen wird heute ab 18.00Uhr auf dem vereinseigenen Schießstand. 106 Schützinnen und Schützen aus dem Stadtverband haben in den unterschiedlichen Klassen gemeldet. Titelverteidiger bei den Herren sind die Schützen aus der Mark, bei den Damen gehen die Schützinnen aus Lohauserholz als Titelverteidiger auf den Schießstand. Am Donnerstag, so gegen 20.30 Uhr findet dann die Siegerehrung statt. Wir erhoffen uns ein spannendes Schießen um die von unserem Schützenbruder Fritz Niggemann gestifteten Trophäen.
Der Fußball wird während dieser Tage in den Hintergrund rücken, aber nie aus den Augen verloren, sind doch unter den Sportschützen viele Fußballanhäger von unterschiedlichen Vereinen.

Gut Schuss, und tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

Neuer auf Irrflug, Bordon nur Zuschauer, und Kevin mit zuwenig Druck. Wieder einmal eine große Chance vertan sich an Bayer und Bayern festzuklemmen. Verwaltungsfussball wie im zweiten Durchgang kann Schalke nicht, bzw. hat es noch nie gekonnt, und dann wieder diese mehr als ärgerlichen „wenn’s“. Wenn Kuranyi den Kopfball zum 2-0 reinmacht(muß er), ist dem VW-Motor der Saft abgedreht. Wenn Neuer seinen Job richtig gut gemacht hätte, dann wären Ball und Gegner seine Beute gewesen, und so? Sechs Minuten kollektiver Tiefschlaf, dem auch die sonstige Bank in der königsblauen Abwehr, Bordon verfallen war, reichten dem amtierenden deutschen Meister um das Spiel zu drehen. Von den Wolfsburgern im zweiten Durchgang auch gut erkannt, das die Chinesen in ihrem Land zwar eine dicke Mauer haben, aber ein Chinese auf der rechten Schalker Abwehrseite, eher ein bröckeliges Bauwerk darstellte. So ganz hat das diesesmal nicht hingehauen, mit seinen taktischen und personellen Tricks, das ging an Magath´s alter Wirkungsstätte mächtig in die Hose. Dafür waren Kuchen und Essen beim Geburtstag sehr gut, und weil es so schön war, geht es heute gleich weiter mit der Feierei. Die erste Schriftführerin unserer Schießgruppe, im richtigen Leben meine bessere Hälfte, hat nämlich heute Geburtstag. Da brauche ich garnicht weit laufen, Kuchen und Kaffee wird auch noch besser schmecken, denn der S04 kann heute ja nicht verlieren. Happy Birthday!

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

ich meine jetzt nicht den französischen Ulkschauspieler des Funes, sondern den Cheftrainer des deutschen Rekordmeisters, obwohl eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gendarm von Saint Tropez auszumachen ist, nur auf sportlicher Basis halt. Während der Franzose in seinen Spielfilmen mit Klamauk alles durcheinanderbrachte, schafft van Gaal das mit seiner Spielanalyse.
Da gewinnt z.B. seine Truppe sicher mit 3-1 in Wolfsburg, aber der niederländische Stabsgeneral faltet seine Truppe mehr oder weniger zusammen. Gestern schafft der aktuelle Champions League Teilnehmer und selbsterkorene kommende deutsche Meister im fränkisch-bayerischen Derby beim Tabellenvorletzten in Nürnberg ein 1-1, und der Trainer des FCB hatte ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen, und reagierte auf Reporterfragen, die es, wie fast jeder, anders gesehen hatten, ziemlich, nennen wir es aufgebracht. 
Überwiegend Ballbesitz, das Spiel kontrollieren, ab und zu ein gescheiter Pass, und das alles bis zur Strafraumgrenze, mit Verlaub, das bekommt fast jede Erstligatruppe, und sogar einige aus dem Unterhaus hin, aber so eine Chance zu versemmeln, wie es Gomez gestern geschafft hat, das hat schon eine besondere Qualität, ich weiß wovon ich schreibe, oft genug, viel zu oft alles live erlebt, das ist dann kein gutes Spiel mehr!           
Beispiel Bochum – S04 aus der jüngsten Vergangenheit, bis kurz vor Schluss haben die Schalker alles im Griff, führen, dann der Ausgleich in der Nachspielzeit, ja glauben Sie denn, das da noch irgendjemanden die vorherigen neunzig Minuten interessieren? Im Leben nicht, da war das Spiel einfach Sch…e!!! So einen Mist, den sich da der van Gaal ab und an zusammenfaselt bei seiner Spielerklärung, kommt dann doch schon eher wieder der Komik des kleinen fanzösischen Schauspielers nahe, nur das ich darüber garantiert nicht lachen kann.  
Ob es am heutigen Spätnachmittag in Wolfsburg für den S04 etwas zu lachen gibt, steht auch noch in den Sternen. Das Spiel ist Auftakt schwerer Wochen, die vor der Magath-Truppe liegen. Ausgerechnet an der Stelle, wo er die Gastgeber zur ersten Meisterschaft geführt hat, wollen die gegen ihren früheren Chef den Schalter umlegen. Zumindest ein Remis in der Autostadt wäre gut für das Selbstvertrauen in Aussicht auf die nächste Partie am kommenden Freitag in der Arena, wenn es zu DEM „Revierderby“ kommt. Live werde ich von dem heutigen Spiel nicht viel mitbekommen, denn bei der Geburtstagsfeier unserer Jugendleiterin der Schiessgruppe, wird das TV wohl aus bleiben, obwohl ihr Mann, unser Schiessgruppenleiter Fußballfan ist (Hamburger SV) und Sky vorhanden ist. Vielleicht gibt es ja zwischen Kaffee und Abendessen mal einen kurzen Blick nach Wolfsburg via TV, denn die Gäste sind zu fünfzig Prozent königsblaue Anhänger, aber sie ist ja heute die Chefin.

Schönen Sonntag allen, und tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Danke, Herr Witteborg, aber als Archäologe bin ich wohl noch zu „jung“:-)

Hallo zusammen,

unsere Vertreter auf der europäischen Fußballbühne agierten bis dato mit unterschiedlichen Erfolgen. Während das Remis vom VfL Wolfsburg bei Villareal als Erfolg zu bezeichnen ist, kommt die Punkteteilung der Berliner Hertha daheim gegen die Portugiesen ja schon fast dem Ausscheiden gleich. Was aufgefallen ist, das Tore, wenn denn welche erzielt wurden, es kaum welche aus dem laufenden Spiel waren. Der HSV brauchte einen Elfer für den Sieg gegen Eindhoven, die Hertha gar die freundliche Mithilfe der Gäste für den Ausgleichstreffer. Graffite vom amtierenden Meister hatte bei seinem Doppelpack auch einen Strafstoß dabei. Den Bremern gelang gar kein Treffer, und die Bayern brauchten auch einen Elfmeter und ein Abseitstor, um im Rückspiel noch eine Chance zu haben.  
Das Tor von Miro Klose erhitzt natürlich die Gemüter, klarer Abseits geht ja auch kaum noch, aber gerade ihr, ihr lieben Tifosi, haltet mal schön den Ball flach, wenn da in euren bunten Gazetten von Betrug, Skandal oder sonst noch was geredet bzw. geschrieben wird. Warum seit ihr denn bei der EURO 1980 im eigenen Land kaum in die Stadien gegangen? Weil zuvor in der Liga alles sauber gelaufen war? Oder warum wurde denn Juventus Turin der Meistertitel aberkannt, und die alte Dame eine Saison in der zweiten Liga Schaulaufen durfte? Weil sie für die erste Liga zu stark waren? Oder noch weiter zurück, wenn man an das medizinische Wunder Boninsenga von Inter Mailand denkt, der bei der 1-7 Pleite seines Klubs gegen Borussia Mönchengladbach auf dem Bökelberg nach einem schweren Kopftreffer durch eine Büchse zu Boden sank, von Sanitätern scheinbar megaschwer verletzt vom Platz getragen werden musste, um dann am darauffolgenden Sonntag in der Seria A beim Meisterschaftsspiel seiner (Skandal)Truppe einer Besten und gar Torschütze zu sein. Die Gladbacher mussten nach Protest nocheinmal gegen Inter antreten, und schieden nach einer 2-4 Niederlage in Mailand und einem 0-0 in Berlin aus. Das war ein Skandal, ihr lieben Freunde der Pizza und Pasta, also nicht soweit aus dem Fenster lehnen, wenn es mal einen eurer Klubs erwischt hat. Und überhaupt, warum diese Aufregung? Es gibt doch noch ein Rückspiel, und genügend Zeit die Refeeries zu hofieren.                       
War ja nicht ganz so berauschend, der Auftritt unser Vertreter, aber noch ist ja alles drin.                                                
Mal ganz ehrlich, diese „Sorgen“ hätte ich mit dem S04 in der nächsten Saison auch gerne. Bis dahin heißt es erst einmal in der Liga zu bestehen, und das am Sonntag in Wolfsburg. Ausgerechnet jetzt trifft Grafitte wieder. Gegen den S04 ist ihm das schon öffter gelungen, auf Wiederholung kann aber liebend gern verzichtet werden.   
Entspannung auch an der Torwartfront? Butt verlängert, van der Saar auch, also Manuel weiter ein Schalker?!

Ein herrliches Sportwochenende bei Tauwetter allen, und

tschüß, bis die Tage

R.A.