Hallo zusammen,

nicht nur die Elitekicker aus beiden Ländern treffen heute aufeinander, endlich, muss man sagen, denn langsam fängt es auch bei mir an zu kribbel, sondern auch die Lieblingsgetränke beider Nationen, und da sind die Russen klar im Vorteil. Da wird die Kaffeetasse bereits morgens schon einmal umfunktioniert, um das klare, ca. vierzig prozentige Gesöff zum Auftakt des Tages zu konsumieren. Es ist ja nicht so, als wenn wir deutschen das nicht auch könnten, aber das Pils zum Frühschoppen hat doch mit durchschnittlich 4,8 Prozent deutlich weniger Alkohol. Da nutzt es auch nichts, das wir noch einen Korn, oder Klaren zum Bier hinunterschütten. Der hat ja so zwischen 32 und 38 Umdrehungen, bei der letzteren Variante kämen wir maximal zum Ausgleich. Wäre ja auch heute Abend ein akzeptabler Zwischenstand. 
Nur belässt es der Kontrahent nicht bei ein paar Gläschen seines Lieblingsgetränkes, sondern da ist mindenstens schon eine Flasche fällig. Das ist für eine kurze Zeit einmal auch von uns zu schaffen, bei einer Fete, oder so; der ein oder andere „Ausnahmekünstler“ schafft es auch schon etwas länger.
Über einen längeren Zeitraum allerdings muss man neidlos anerkennen, das da die Russen das „eingespieltere“ Team sind. Allerdings sind die Ausfallerscheinungen bei unserem Gegner aus Osteuropa doch etwas heftiger, und da sind wir klar im Vorteil. Also nicht immer sofort heftig mit vollem Kaliber, sondern behutsam und „nüchtern“ an die Sache herangehen, dann wird es auch was mit Südafrika. Was die an Getränken im Angebot haben, entzieht sich allerdings meiner Kentnis, das wird dann ein Thema, wenn es unsere Truppe geschafft hat.     
Natürlich wird die Entscheidung heute Abend im Luzkniki-Park nicht „ausgessoffen“, das machen immer noch die Akteure auf dem, zum letzten Mal jetzt: Kunstrasen.          
Auf dem Tisch bei mir steht dann natürlich ein Pils, wenn sich Bela Rethy aus Moskau meldet, alkoholfrei, das Pils meine ich. Übrigens, die beiden Getränke als Gedeck zu sich nehmen, ist auch eine Möglichkeit, so als freundliche Geste dem Gegenüber etwa. Da kann ich ein Lied von singen.

Daumen drücken für Jogi’s Truppe

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: