Archive for Februar, 2009

Hallo zusammen,

das war bis jetzt eine „anstrengende“ Fernsehwoche. Fußball ohne Ende, aber das wohl spannendste Spiel wurde uns nicht gezeigt. Das war bestimmt wieder so ein Werder-Bremen-Eurpacup-Reißer. Erst aussichtslos mit 0-2 schon zur Pause zurück, und dann das Ding mit zwei Pizzaro-Toren noch herumgerissen. Klasse! Das Asus des VfB konnte man erahnen, und hat mich auch nicht so richtig wirklich interessiert, bleibt nur festzustellen, das der Jens im Tor der Schwaben, nach der Saison den Hubschrauber besser am Starnberger See in seinem Hangar lässt, und die Torwarthandschuhe direkt daneben hängt. Wolfsburg kann sich wieder mehr um den Autoabsatz kümmern, da könnten sie in Europa noch etwas holen. Zweimal der Norden, und der Süden in der nächsten Runde, da wird es für die Fernsehanstalten vielleicht etwas leichter sein die Spiele zu planen, oder machen das immer noch die Vereine? Billiger wird es bestimmt nicht, aber die Oberraffzähne von AC Berlusconi sind ja nicht mehr dabei.    
Am Wochenend können wir aber wieder schauen was wir möchten. Wieder ein Spieltag mit höchst interessanten Spielen, allen voran das Top-Spiel Eintracht Frankfurt gegen den FC Schalke 04, ist ja schon gut, nicht hauen. Mit Spannung werde ich auf die TSG 1899 Hoffenheim schauen, wie der Aufsteiger den ganzen Zirkus so wegsteckt. Los gehts ja heute Abend mit Bayern-Bezwinger Köln gegen die zeitbeste Remis-Truppe aus Bielefeld. Schon neue Batterien in die Fernbedienung eingelegt, Herr Witteborg? Dann kann es losgehen mit dem 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

So schnell ist mein erster richtiger Karneval schon wieder vorbei. Unglaublich. Schon gestern bin ich aus Köln zurück gekommen, es war großartig. Die Leute waren nett und der Umzug hat mir besonders gefallen: Wunderschöne, kreative Wagen bestaunen, außnahmsweise auch mal zu Blasmusik mit den Knien wippen, die Arme in die Luft strecken und nach Kamelle rufen. Auf einem Wagen habe ich sogar Rainer Kalmund entdeckt. Der Rosenmontag war dieses Jahr wirklich einmalig. Jetzt kann ich wirklich mitreden, wenn es um den Kölner Karneval geht – denn ich war zum ersten Mal selbst dabei. Schade, dass der Tag so schnell vorbei war.

Hallo zusammen,

gestern Abend konnte ich mal wieder ganz entspannt dem fußballerischen Treiben der europäischen Königsklasse zu schauen. Von den Namen her waren ja wirklich richtige „Knaller“ dabei, und teilweise waren die Spiele ja auch garnicht so schlecht, aber es gab auch viele Parallelen zu unseren „Top“-Mannschaften, ich schließe jetzt mal den S04 mit ein, denn letztes Jahr waren die Königsblauen die einzige deutsche Mannschaft, die das Viertelfinale in der CL erreichte. Da mauerte sich der souveraine Tabellenführer der Seria A, Inter Mailand im eigenen Stadion zu einem 0-0 gegen Sir-Alex-auf-ewig-Manchester, die wiederum aus ihrer Überlegenheit es nicht schafften, schon im Hinspiel die Weichen auf Viertelfinale zu stellen. Auch Frankreichs Serienmeister Olympique Lyon bevorzugte auf eigenem Geläuf die Mauertaktik gegen Spaniens Klassenprimus CF Barcelona, hatte aber zunächst Erfolg, weil der Torhüter der Katalanen einen Freistoß ins Tor segeln ließ, wie wir das auch schon bei Piplica und Co in der Bundesliga gesehen haben. Noch besser aber war der „Hammer“ von Forlan (Atletico Madrid) zur 2-1 Pausenführung gegen den FC Porto. Da war der Torhüter der Potugiesen wohl schon beim Pausentee, als ihm dieser harmlose Kullerball durch die Hände(Arme) flutschte. Da passierten Fehler, wie wir sie auch in unserer Bundesliga immer wieder sehen, nur die werden da von hochbezahlten „Superstars“ begangen, die wiederum, und das macht wohl den feinen Unterschied, können das mit einem genialen Pass, einer überraschenden Aktion wieder gerade biegen. Heute Abend können die Bayern dann endlich loslegen, um auf dem Weg zum „Triple“ ein Stück voran zu kommen. Am Ende des ersten Teils des Achtelfinale blieben mir zur Beruhigung die Flopps der beiden Keeper in Erinnerung, und die zahlreichen, erfolglosen Versuche von Weltfußballer Ronaldo. Heute wird es ja auch wieder interessant, aber nach dem Schießtraining werde ich mir weder die Bayern, noch die Konfrerenz ansehen, da freue ich mich auf Real Madrid gegen den FC Liverpool.

Schönen Fußballabend noch

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

hat sich da Ralf Rangnik, Trainer der TSG 1899 Hoffenheim, ein bisschen zuweit aus dem Fenster gelehnt, wenn er da so Dinge von sich gibt wie, Spieler können sich ersteinmal ein frisches Trikot überstreifen, was in vielen Fällen auch schon der Drogenbeauftragte angeblich genehmigt hat, o.ä. In der heutigen Zeit, wo das dopen im Leistungssport so ein sensibles Thema geworden ist, kann ich mir das schwer vorstellen. Ist da vielleicht doch der „Professor“ wieder durchgekommen, nach dem Motto, wenn ich eine Sitzung mit den Spielern abhalten will, dann halte ich sie ab, und die Spieler gehen eben ein paar Minuten später zur Probe, auf die paar Minuten kommt es ja wohl nicht an. Auch die Aussage von von Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl, das man zu seiner aktiven Zeit sogar noch hätte duschen können, bevor es ans Wasserlassen ging, lasse ich nicht gelten. Genau zu diesem Zeitpunkt sind die Radfahrer bei der Tour de France vollgepumpt bis in die Haarspitzen den Tourmalet und Aubisque hoch, um dann frisch lächelnd hoch oben in Alpe d`Huez durch das Etappenziel zu fahren. Da hat auch noch keiner richtig hingeschaut, oder konnte, wollte, durfte nicht. Von den Chinesinnen im Schwimmsport garnicht zu reden. Das es den Gladbachern in erster Linie darum geht, Rechtssicherheit zu haben, für künftige Fälle, kann Eberl denjenigen erzählen, die auf der Suche nach dem letzten Einhorn sind. Gladbach steht in der Bundesligatabelle das Wasser bis zum Hals, die wollen die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt am grünen Tisch, und nichts anderes. Wenn diese Sache konsequent seitens der Sportgerichtsbarkeit, den Statuten entsprechend, durchgezogen wird, dann sollten nicht nur die Spieler, sondern auch, oder besser, vor allem der Trainer, bestraft werden, aber dann mit der gleichen Härte, wie es die Spieler betrifft.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Morgen ist Rosenmontag – und den werde ich dieses Jahr zum ersten Mal in Köln und zum ersten Mal überhaupt feiern. Mit einer richtigen Verkleidung und vielen Freunden, die mitmachen und auch richtig Lust haben. Ojeee… So richtig weiß ich nicht, was auf mich zu kommt, aber ich freue mich schon total und bin gespannt, ob wir uns in dieser unglaublichen Menschenmasse zurecht finden werden. Am Dienstag komme ich hoffentlich wohlbehalten wieder und kann berichten, was ich erlebt habe. Vielleicht gibt es ja auch das ein oder andere nette Foto? Jetzt muss ich aber schnell meine Kostümierung einpacken, denn ich fahre heute abend noch nach Bonn, zu Freunden, von dort aus geht die Party dann morgen früh los… Wünscht mir Glück!

Hallo zusammen,

so langsam bekomme ich das Gefühl wie seiner Zeit, als alle Spitzenklubs Punkte ließen, und der S04 daraus kein Kapital schlagen konnten, und aus der Lauerstellung heraus, die aus dem Land der Maultaschen, die Schale holten. Gestern war wohl, oh wie schön, schon vorgezogener Rosenmontag für die Kölner, und Aschermittwoch für den FCB. Hoffenheim verschoß einen zwei-Punkte Vorsprung, stürtzt aber immer noch genauso wenig ab ,wie die Bayern unaufhaltsam an allen vorbeiziehen. Nur Hertha wurde da richtig betuppt, der Treffer für die „alte Dame“ war korrekt, der Wolfsburger Siegtreffer nicht, und was macht der Schieri, wie gehabt, kein Komentar, anstatt den Arsch in der Hose zu haben, und zu sagen, ich habe mir die Bilder angesehen, das war eine Fehlendscheidung von mir. Das hätte am Ergebnis nichts geändert, aber die Diskussionen wären vielleicht nicht mehr ganz so heftig gewesen, zumindest die von den neutralen Zuschauern. Das was Dieter Hoeneß nach dem Spiel sagte, wünsche ich mir schon seit ewigen Zeiten, da müssten sich die Herren mit der Pfeife alle mal schön hinsetzen, dann spielt man ihnen solche Szenen vor, und dann sollen sie uns Außenstehenden, dem vertrakten Regelwerk nicht kundigen, mal erklären, warum das einmal so war, und das andere Mal eben so. Ich glaube, an diesem Tag kämen Regeln zustande, die sie am frühen Morgen selbst noch nicht kannten. Was solls, kehren wir das alles unter den großen Teppich der Tatsachenendscheidungen, und freuen uns auf den nächsten (An)Pfiff. Im unteren Drittel, kann sich auch keiner richtig Luft verschaffen. die Punkteteilung zweischen Bielefeld und bochum, hilft auch keinem so richtig weiter, einzig die Gladbacher haben mit ihrem Dreier es geschafft, den Abstand zu den rettenden Plätzen nicht zu groß werden zu lassen.

Einen schönen Sonntag noch,

tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

wieder nix mit drei Punkten. Dabei wäre es gestern gegen eine, vor allem in der ersten Hälfte erschreckend schwachen Gästetruppe, so einfach gewesen, den erlösenden Dreier zu landen. Wieder einmal war es die katastrophale Chancenauswertung unserer Blau-Weißen, die einen klaren und und verdienten Sieg verhinderten. So schön der Führungstreffer von Kevin Kuranyi auch war, aber sein Kopfball in der ersten Hälfte, und der Alleingang nach dem dilettantischen Ausrutscher eines schwarzgelben Abwehrspielers in Durchgang zwei, hätten in Weidenfellers Gehäuse landen, und damit die Endscheidung bringen müssen, und er sich selbst zum Held des Abends küren können. Ich hatte ja im Vorfeld mit einem Unendschieden spekuliert, und nach einem dramatischen Match das hin-und her wogte, und packende Strafraumszenen mit Torchancen in Hülle und Fülle auf beiden Seiten geboten hätte, wäre ich mit diesem Remis warscheinlich auch noch einverstanden gewesen, aber so ist das ja schon mehr eine gefühlte Niederlage, zumal die quietschgelben Gäste ihrerseits nichts dazu beitrugen, das es ein ansehnliches Fußballspiel hätte werden können. die stärkste Leistung der Gäste bot ihr Trainer, der in der Halbzeitpause K.-P. Boateng in der Kabine ließ, und ihn damit vor einem längst fälligen Platzverweis bewarte. Das war die einzig krasse Fehlendscheidung, des ansonsten gut pfeifenden Schiedsrichter Wolfgang Stark. Er beließ es bei einer Ermahnung nach einer rüden Attacke Boatengs, dem er zuvor schon früh den gelben Karton gezeigt hatte. Also kam was kommen musste, die blauweiße Abwehr für einen Augenblick nicht im Bilde, und mit dem ersten Torschuß nach 81!!! Minuten wird aus überhaupt nichts, ein mehr als glücklicher Punktgewinn für schwarzgelb. Der Willen und der Kampfgeist war da beim S04 ja vorhanden, spielerisch waren in der ersten Hälfte einige gute Ansätze zu sehen, aber das reicht eben halt nur zu Platz neun in der Bundesliga, nicht mehr und nicht weniger, da sollte schon noch eine Menge mehr kommen, wenn man den eigenen Ansprüchen gerecht werden will.

Ein schönes Fußballwochenende

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: Allen Karnevalisten natürlich drei tolle Tage, vor allem der mit Luftschlangen umgarnten Martina. Sind die denn auch blau-weiß?

Ein dreimal kräftiges, Hamm Helau!

Hallo zusammen,

das waren drei spannende Tage, an denen um den Bürgerhallen-Pokal geschossen wurde, mit einem, aus Sicht unserer Schießgruppe, erfreulichen Resultaten. Die Damenmannschaft belegte einen ausgezeichneten zweiten Platz hinter den souverainen Siegerinnen aus Lohauserholz, die das Pokalschießen schon zum fünften mal in Folge für sich entscheiden konnten, und damit den Pokal endgültig in ihren Besitz brachten; den dritten Platz belegten die Damen aus Berge. Bei den Schlingenschützinnen schaffte aus unseren Reihen Renate Ruthmann mit dem dritten Platz, den Sprung auf das Treppchen. Bei den Herren gelang es mir dann zum ersten mal seit Bestehen des Bürgerhallen-Pokals den Sieg davon zutragen, und damit die Nachfolge von Vorjahressieger und ersten Schießgruppenleiter Peter Neldner, der auf dem vierten Platz landete, anzutreten. Es war bis zum Schluss eine enge „Kiste“, schließlich reichten meine geschossenen 143 Ringe zum Sieg, Platz zwei belegte Rainer Hatton (SG Norden) mit 142 Ringen, dritter wurde Axel Girod (Westenfeldmark) mit 140 Ringen, diese Anzahl hatte auch Peter, allerdings eine Zehn weniger. Mannschaftssieger bei den Herren wurden die Sportschützen aus der Mark, gefolgt von Lohauserholz und Sandbochum. Aus der Mark kommt auch der Sieger der Freihandschützen bei den Herren, zudem noch mit dem Topergebnis der Turniertage; Daniel Pennings schaffte mit erstklassigen 148 von 150 möglichen Ringen den Sieg. Auch bei den Damen Freihand gab es ein Superergebnis; mit 145 Ringen sicherte sich Lisa Schlepphege (Westenfeldmark) Platz eins. Mit besonders viel Freude war an den drei langen Tagen zu sehen, wie unser gesamtes Organisationsteam seine Aufgaben bewältigte, und die Schützen, die mit ihren gezeigten Leistungen dazu beigetragen haben, das der Bürgerhallen-Pokal 2009 wieder ein Erfolg war. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle noch einmal an die Rundenwettkampfleiterin des Stadtverbandes, Iris Mielemeier-Schmidt, die an allen drei Tagen die Auswertung der geschossenen Scheiben vorgenommen hatte.

Im ersten Überschwang des Sieges, hatte ich die Idee, den Pokal heute mit nach Gelsenkirchen zu nehmen, mich in die Katakomben der Arena, bis vor die Kabine der Blau Weißen zu schmuggeln(funktioniert natürlich nicht), um dann lautstark zu singen: „So sehen Sieger aus“. Natürlich kommt man im Augenblick des Sieges auf diese „Sprüche“, aber es wären noch einige Anhänger des S04 mitgekommen. Ob das was wird mit dem Sieg heute? Sieht man sich mal die Sturmreihen der beiden Kontrahenten an, könnte man spontan auf ein 0-0 tippen, da beide Keeper aber ab und an für eine „Gurke“ gut sind, wäre ein 1-1 schon realistischer. Vielleicht platzt ja auch endlich mal der Knoten, und es gibt ein 4-3 oder ein…
Wir sind auf jeden Fall nachher dabei, und werden Zeuge sein, von dem was sich da auf dem Rasen abspielt. Bis dahin putze ich noch meinen Pokal.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Habe einige turbulente Tage mit vielen Bahn-Kilometern hinter mir. Mit tollen Fotos und besonders leisen Schritten in der Bibliothek. Habe endlich passende Texte für mein Essay für die Uni gefunden. Außerdem war ich im Kino, beim  Poetry Slam und beim Kaffeekränzchen. Ich war fleißig, kreativ und handwerklich, ich habe mir nämlich selbst einen praktischen Fernsehstuhl gebaut. Ich habe ein Buch durch gelesen, meine Berlin-Reise verdaut und natürlich alle meine Erlebnisse in meinem Tagebuch festgehalten.

Jetzt bereite ich mich auf das Karnevalswochenende vor – ich habe noch immer kein Kostüm oder eine brauchbare Idee für eines… Hoffentlich fällt mir noch was schlaues ein, sonst falle ich ganz schön auf in Köln.

Hallo zusammen,

seid vergangenen Montag kämpfen die Schützinnen und Schützen der gemeldeten Schießgruppen aus dem Hammer Stadtverband um den Bürgerhallen-Pokal. Bislang sind bereits einige gute Schießergebnisse zustande gekommen. Aber wie bei allen Veranstanltungen dieser Art, fällt die Endscheidung über Sieg und Platz am letzten Wettkampftag, und dann meistens noch in den letzten Durchgängen, wenn die vermeintlichen Topfavoriten auf den Stand gehen. Nach den bisher gezeigten Leistungen, bahnt sie so eine Situation auch für den heutigen Tag an. In der Klasse der Freihandschützen Senioren allerdings, ist das erzielte Ergebnis des Schützen wohl noch schwer zu toppen. Er setzte mit 148 von 150 möglichen Ringen schon eine deutliche Marke, auf dem zweiten Platz liegen mit jeweils 145 Ringen eine Schützin und Schütze auf den nachfolgenden Rängen. Auch bei den Schlingenschützen ist noch keine Endscheidung gefallen. Es wird also noch ein spannender Finaltag.

Tschüß, bis die Tage

Gut Schuss

R.A.