Hallo zusammen,

heute geht es dann los, das große Spektakel olympische Sommerspiele in Peking. Ich schaue mir die Spiele, vor allem Schwimmen, Reiten, Leichtathletik, sehr gerne an, vom Schießen sieht man ja leider etwas wenig, nur dieses mal ist es etwas anders. Keine Angst, ich schreibe jetzt nichts über die chinesische Regierung oder sonst was, das haben die Profis schon gemacht, und werden es auch weiter tun.
Gespannt darf man sein, wie die Sportler des Gastgeber Landes auftreten. Läuft da der Gewichtheber nach seinem Wettkampf wirklich in die Kabine, rasiert schnell seinen Bart ab, um dann bei den Vorläufen der Damen über 200 Meter Delphin starten zu können?
Zugegeben, ist etwas übertrieben, aber wenn ich so an die „Schrankkoffer“ denke, die da bei den Damen in den Schwimmdisziplinen an den Start gegangen sind.
Hoffentlich haben unsere Pferde dieses mal nicht irgendwelche Mittelchen verabreicht bekommen, um gegen die schlechte Luft zu bestehen, oder so. Und überhaupt, wenn unsere Sportlerinnen und Sportler eine Medaille gewinnen, und man hat es vielleicht sogar live vor der Flimmerkiste miterleben können, können wir dann ohne Bedenken spontan mitjubeln, oder dürfen wir es erst nach den komplett durchgeführten und ausgewerteten Dopingkontrollen und abgeschlossenen Protesten?
Ich werde trotzdem in die Übertragungen reinschauen, denn in erster Linie möchte ich Sport sehen, guten und spannenden.
Spannender jedenfalls als das müde Gekicke der Brasilianer gegen Belgien. Spieler und Schiri eher Kandidaten für Blech, als für Edelmetall.
Interessanter dürften da die Beobachtungen von dem kleinen 72jährigen Alpenrepublik Bewohner nach dem CAS – Urteil gewesen sein, wie er wie einst Rumpelstilzchen nach seiner Enttarnung, Gummiball artig durch sein mondänes Büro in der FIFA Hauptzentrale tickte.
Und mittendrin im Kampf um den olympischen Ruhm, Fußball-Bundesliga, DFB-Pokal und Quali zur Champions-League.
Mein lieber Schwan, volles Programm in den nächsten sechzehn Tagen.
Drei Dinge braucht der Mann dazu: eine gute Kondition, einen einwandfrei funktionierender Fernseher, uns das wichtigste, eine verständnisvolle Frau,
Punkt eins und drei habe ich schon, jetzt muss ich nur noch dafür sorgen, das genügend Akkus für die Fernbedienung aufgeladen sind.

Dabei sein ist alles

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: