Archive for Juli, 2008

Nach einem super Urlaubstag am Möhnesee mit Sonne, See und Karamel, hat sich glaube ich trotzdem jeder über den erfrischenden Regen gefreut. Leider war von der herrlichen Kühle heute morgen nichts mehr da… Kaum auszuhalten draußen… Trotzdem muss heute so einiges erledigt werden, denn schon am Samstag um 6:45 geht`s los nach München! Langsam werde ich wirklich aufgeregt, heute bekomme ich „meinen“ Wohnungsschlüssel und wahrscheinlich hilfreiche Tipps, wo ich gut einkaufen, waschen, Spaß haben kann und wie ich überhaupt zu meiner Praktikumsstelle (dem Bayrischen Rundfunk) komme. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich hätte noch ganz viel vergessen und ich müsste noch mindestens 20 mal den Koffer überprüfen. Aber zum Glück habe ich meine Liste zum Abhaken, was ich noch tun und besorgen muss.

Hallo zusammen,

nichts gegen die Sonne, aber mit dieser Schwüle habe ich so meine Probleme. Wenn ich dann noch die „Nebelbilder“ aus Peking sehe, und daran denke, das die Athleten und Pferde ab dem 8. August da um Medaillen kämpfen, wird mir noch schwummriger. Damit ja noch nicht genug, das Theater um Rafinha und Co. zieht sich auch wie die Chinesische Mauer durch das Reich der Mitte, durch die gesamte Saisonvorbereitung.
Dafür dürfen die Raucher in den Eckkneipen seit gestern endlich kräftig durchatmen, ist dann wie in Peking, nur mit dem Unterschied, das alle auf einmal wieder rauchen dürfen, und nicht z.B. am Montag die mit den roten Schachteln, Dienstag die gelben usw.
Das ist aber schon ok, denn zum Knobeln oder einem zünftigen Skat, gehört zum Bier auch eine Zigarette, wer denn Raucher ist.
bei soviel dicke Luft, höre ich gerne auf den Rat meiner besseren Hälfte: lass Heute mal langsam gehen.
Ich werde es versuchen, aber seid ein paar Stunden haben wir den Hund meiner Tochter zu Gast, weil die junge Dame sich auf dem Weg zum Flughafen befindet, um dann in Urlaub zu fliegen.
Da muss jetzt ein gut geplanter Tagesablauf her, der einerseits alles zufriedenstellend erledigt, andererseits aber so wenig Kraftaufwand wie möglich benötigt.
Da werde ich mich jetzt mal hinsetzen, und in Ruhe, ganz ohne Hektik, darüber nachdenken.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Ich muss es zugeben: Ich bin wirklich nicht der Schützenfesttyp… die Musik, die Leute… einfach nicht mein Ding. Genau das hat sich auch heute morgen um Punkt 8:45 bestätigt: Nach langen schlaflosen Stunden (die noch von grölenden Jugendlichen musikalisch untermalt worden waren) hatte ich gegen schätzungsweise 4:30 endlich ein wenig Schlaf gefunden. Leider war mir nicht besonders viel davon vergönnt, da die örtliche Kapelle um diese frühe Uhrzeit ihren Rundgang durchs Dorf startete und dabei nicht an Atem für ihre Tubas, Flöten und anderen viel zu lauten Instrumente sparte… Glücklicherweise konnte ich nach diesem Umzug wieder einschlafen.

Am Samstag fahre ich schon nach München! Ich freue mich schon total… hoffe aber auch, dass sich das Wetter vielleicht um ein paar Grad abkühlt bis dahin. Bis zu meiner Abreise „muss“ ich mich noch oft mit meinen Freundinnen treffen, die ich, wenn ich wiederkomme, erstmal nicht sehen werde, da die dann schon teilweise tausende Kilometer weit weggezogen sind… ein paar traurige Abschiede stehen noch an… davor grause ich mich jetzt schon. Die Abschiedsgeschenke sind fertig, fehlen nur noch die Taschentücher.

Hallo zusammen,

gestern feierte unsere Avantgarde ihr alljährliches Biwak. Richtig schön, um mal von den bislang überwiegend negativen Meldungen von oder über den S04 abzuschalten.
Da tat auch der heftige Wolkenbruch am späten Nachmittag der Stimmung keinen Abbruch, und Grillmeister Rafael kämpfte mit einem großen Sonnenschirm gegen die herab prasselnden Wassermassen an , um seinen gerade entfachten Grill vor dem Erlöschen zu schützen.
Es gelang ihm letztendlich, nur durfte er anschließend einen Kleiderwechsel vornehmen, und zog es dann vor, lieber ohne Schuhbekleidung seine leckeren Spezialitäten zu brutzeln.
Traditionell wurde bei diesem Biwak auch der neue „Katerkönig“ ermittelt.
Nachfolger von Christian und Sandra Brehpol bei den Aktiven, wurde Andre Petersmann, der sich Jenny Liebig als Mitregentin erkor. Den Wettkampf der Passiven und Gäste, entschied Renate Ruthmann für sich.
Da mann ja bekanntlich nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann, konnte ich auch nicht den Triumph unserer U19 Nationalelf am Fernseher miterleben.
Um so mehr freue ich mich, das der ehemalige Pelkumer, und frühere Arbeitskollege Horst Hrubesch, es mit seiner Truppe geschafft, hat den Europameistertitel zu holen, was ihm als Spieler 1980 bei der EM in Italien gegen Belgien mit zwei Treffern beim 2-1 Erfolg auch schon
gelungen ist.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Gestern bei den Free Eagles ist es eine lange Nacht für mich geworden – 3:30 war ich zu Hause. Also gönnte ich mir heute auch einen Entspannungstag mit süßem Nichtstun. Viel lesen, liegen, schlafen, essen, TV. Schließlich geht es heute Abend wieder weiter. Gerade musste ich vor dem heftigen, aber langersehnten Wolkenbruch ins Haus flüchten. Jetzt beobachte ich, wie der Regen an die Scheiben klatscht, aber der Himmel dahinter schon wieder heller wird. Zwar grummelt und gewittert es noch, aber das Gröbste ist denke ich überstanden. Ob ich mein Buch heute noch durchbekomme? Ungefähr 60 Seiten fehlen mir noch… aber ich muss um 19:15 schon am Bahnhof (hoffentlich trocken) sein… Mein Pensum von 100 Seiten habe ich schon fast geschafft. Dann kann ich aber morgen endlich ein neues Buch anfangen…

Hallo zusammen,

was ist denn eigentlich los rund um den Ball. Da ist der Zirkus mit der Olympiateilnahme, und jetzt spricht das Kartellamt den meisten Fußballfans aus dem Herzen, und schon fühlen sich die üblichen Verdächtigen auf den Schlips getreten.
Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Die Champions-League gewinnt mann nicht automatisch, wenn mann was-weiß-ich-wie-viel-Millionen aus den Fernsehgeldern einnimmt, und die sogenannten teuren Superstars kauft, und mit mehr als fürstlichen Gagen entlohnt. Diese Spirale dreht sich nicht mehr lange nach oben, da bin ich mir sicher, und dann noch fast wie ein beleidigtes Kind, das sein Spielzeug nicht bekommt, noch anzudenken, die Eintrittspreise zu erhöhen, wenn es weniger aus dem Fernsehtopf, da geht mir der Hut hoch.
Wie hat Uli Hoeneß vor Jahren einmal im „Aktuellen Sportstudio“ gesagt, die Zuschauereinnahmen betragen eh nur noch zwanzig Prozent vom Jahresetat, warum denn dann erhöhen, wir Fans sind doch nur schmückendes Beiwerk, weil es toll aussieht, wenn das Stadion bei den Spielen proppenvoll ist.
Da sollten mal lieber weniger Buddas aufgestellt werden, und alle Spieler zu einer Sitzung zusammen trommeln, und auf so einen technischen Schnick-Schnack, wie die „persönliche Anzeigetafel“ im Spind verzichten, und lieber das Geld intensiv in die Jugendarbeit investieren, das gilt übrigens für alle.
Die meisten Bundesligaklubs leisten ja schon sehr gute Jugendarbeit, aber wenn die U19 Zeit für einen Spieler vorbei ist, ist für ihn im Profikader meistens kein Platz mehr.
Eintrittspreise erhöhen wird sich beim S04 wohl keiner wagen, denn wir haben einen Drei-Stufen-Plan mit den steigenden Preisen erst hinter uns.
Ich freue mich schon auf den nächsten Anruf eines Pay-TV Senders, der mir für die Saison 2009/10 ein „lukratives“ Angebot unterbreiten möchte, wenn sich die hohen Herren irgendwann einmal auf irgendwas geeinigt haben.
Kleiner Tipp: Wie wäre es denn, wenn am Freitag vier, und am Samstag fünf Spiele stattfinden lässt, dann könnte sich Geldmaschine CL Montag bis Mittwoch ab 21.00h spielen, UEFA-Cup Mittwoch ab 16.00h Ende offen, Montagspiel der zweiten Liga 18.00h, oder …
Da wird schon etwas ausgetüfftelt werden um an die dicke Kohle zu kommen, nur wenn mann uns Fans richtig an da Portmonnaie will, dann schauen wir halt was im Free-TV angeboten wird, und wenn wir nicht im Stadion sind, heißt es wieder: „Manni Breuckmann, immer noch keine Tore in Gelsenkirchen?“

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Heute bin ich bei der „Blechtrommel“ ein riesiges Stück weitergekommen – ich bin nämlich mit dem Bus nach Hamm und zurück gefahren, da bleibt ja einige Zeit zum lesen… Zwischendurch war ich dann auch noch shoppen, einfach mal stöbern – im Alleecenter und in der Stadt, einige schöne Teile gefunden. Dann aber schnell wieder weiterlesen, um mein tägliches Pensum von 100 Seiten zu schaffen (was im wackelnden, viel zu heißen Bus, in dem man ständig Gefahr läuft, weg zu dösen, gar nicht so einfach ist!), ich hab es aber geschafft, bald kann ich endlich ein anderes, neues Buch anfangen.

Zum Glück habe ich nicht sofort nach dem Shoppen Abendbrot gegessen, da mich kurze Zeit später eine Freundin anrief, um mich zur Grillfete einzuladen. Dort schaffte ich es dann alleine mit ihr, den Grill anzuwerfen (ohne dabei die nebenan wohnenden Sittiche zu räuchern). Doch da es für mich ein sehr anstrengenes „Party-Wochenende“ wird, bin ich schon früh gegangen, um mich auszuruhen und euch von meinem Tag zu berichten.

Jetzt lese ich noch ein paar Seiten und dann gehe ich schlafen!

Hallo zusammen,

wie nennt mann denn so etwas, was der Angestellte des Vereins FC Schalke 04, Rafinha, da veranstaltet?
Ist das Arbeitsverweigerung, Dummheit, oder will da jemand auf Kosten des S04, deren Fans und seiner Team-Kollegen, den Marktwert des Brasilianers bei einem erfolgreichen olympischen Turnier, in die die Höhe treiben?
Was passiert denn, wenn Rafinha sich zwischenzeitlich verletzt, und längere Zeit für den S04 ausfällt? Auch das wird ein Grund sein, weshalb nun gegen alles und jeden geklagt wird.
Es ist wieder einmal ein Fall wie er noch nicht da gewesen ist, Neuland für die Königsblauen, aber irgendwie passt es doch zu diesem Klub, viel zu lange, ja fast schon unheimlich ruhig, war es um die Arena. Das mit Sommertheater abzutun, wäre fatal, dafür ist diese Thematik viel zu brisant, ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo die Verantwortlichen noch einmal eine nicht unwesentliche Summe Geld in die Hand genommen haben, um den S04 langfristig in der Spitze der ersten Liga zu etablieren. Ein neuer Start mit neuem Trainer, neuen Spielern, eine nicht abnehmende, nach wie vor, hohe Erwartungshaltung bei uns Fans.
Das stößt mehr als bitter auf, und am Ende wird es keine Sieger geben, das tut weh.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Nach der Loveparade musste ich mich erstmal entspannen, und einfach gar nichts tun. Darüber habe ich dann leider vergessen, zu bloggen. Es soll nicht wieder vorkommen.

Heute habe ich einen wahren Arzt-Marathon hinter mich gebracht – und morgen gehts mit dem gefürchteten Zahnarzt weiter…. Abends habe ich mit meiner Freundin unseren sensationellen und originellen Nudelauflauf gekocht – ein Ritual für uns, bei dem man wunderbar quatschen und lästern kann… Schließlich haben wir uns mit einer alten Freundin getroffen, die wir schon lange nicht gesehen hatten – ein wirklich schöner Abend unter dem Sternenhimmel mit vielen Geschichten, unter anderem aus dem fernen Hongkong. Ganz schön spannend… Auch wie es weitergeht wird wohl erstmal immer für eine gute Story sorgen, jeder hat ja eigene, aufregende Pläne – jeder geht woanders hin – Berlin, Bochum, Essen, Frankfurt, Spanien, Brasilien… Man mag gar nicht an die vielen schweren Abschiede denken…

DAS Thema in sämtlichen Radios und Zeitungen: Die loveparade 08 in Dortmund! Und ich war heute mit vielen Freunden dabei… Ein ausführlicher Bericht folgt noch, nur schon einmal soviel, bevor ich meinen verdienten Schlaf finde: es war super! Alle waren echt freundlich und gut drauf – von den berüchtigten Drogenopfern habe ich keins gesehen. Zwar störte der Regen ein wenig die Freiheit der Feiernden, da sich alle blitzschnell unter viel zu kleinen und zu wenigen Schirmen verkrochen, aber insgesamt war die Feier viel besser als erwartet – auch der Weg hin und zurück verlief ohne größere Probleme.

Jetzt muss ich allerdings schnell ins Bett – denn seit 9:00 bin ich heute unterwegs! Gute Nacht