…aber wohl ohne den S04

Hallo zusammen,

angepriesen wie die Megadelikatesse im Fußballsport schlechthin wurde die Champions-League Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Barcelona am vergangenen Dienstag überall wohin man sah und hörte, und was wurde geboten? Magerquark!
Da benutze ich einfach mal den in der Fußballersprache gängigen Begriff „Not gegen Elend“, mit „Not“ als Sieger.
Da sitzt der Bundestrainer schon mal auf den gepolsterten Sitzen in der Arena, und promt beendet Manuel Neuer mit seinem spielendscheidenden Patzer zum Siegtreffer der Katalanen durch den 17jährigen Bojan alle Spekulationen vielleicht doch noch als dritter Keeper zur EURO 2008 mitzufahren, und noch ein Kandidat Löws „bestätigte“ seine katastrophalen Leistungen der letzten Wochen beeindruckend, und wäre so eigentlich keiner für das Turnier hinter den Alpen.
Allein die zweiten 45 Minuten haben angedeutet, das auch die Ballgewandten Katalanen in der Abwehr verwundbar sind, aber das war sann auch deutlich zu sehen, das den Blau-weißen einfach der abgezockte Vollstrecker im Sturmzentrum fehlt.
Mit Ausnutzung der sich in den letzten zwanzig Minuten auf Schalker Seite gebotenen Tormöglichkeiten, wäre sogar mehr drin gewesen für die Slomka-Truppe, die am kommenden Mittwoch im Rückspiel im Estadio Camp Nou , ob sie nun will oder nicht, mindestens ein Tor schießen muss, um noch in der Halbfinalverlosung zu bleiben, vorausgesetzt, die Null steht. HINTEN!
Um aber in der nächsten Saison wieder die CL-Hymne in der Arena zu hören, und das flatternde Emblem im Mittelkreis zu sehen, muss morgen erst einmal die Hansa aus Rostock bezwungwen werden.
Es wird mit Sicherheit Veränderungen in der Startformation der Königsblauen, mahl erlich, zumindest im Angriff kann es schlechter ja nicht mehr werden.
Vielleicht erleben wir ja morgen die Geburtsstunde eines neuen Schalker Sturmkreisel.
Das wäre mal wieder was.
Viel zu lange sind die Zeiten von Klaus Fischer und Rüdiger Abramczik, oder für zumindest eine Saison Ebbe Sand und Emil Mpenza her, wo die gegnerischen Abwehrreihen vor der Offensivabteilung des S04 zitterten, und die Torhüter der Gegner den Ball mehr hinter sich im Netz, als vor sich auf dem Spielfeld sahen.
Naja, jedes Tal muss durchschritten werden, um auf den Gipfel zu kommen, und sei es noch so tief.

Tschüß, bis die Tage

R.A.


Über die Autorin/den Autor:  Rainer Aschmoneit schreibt unseren Schalke-Fan-Blog. Der leidenschaftliche Schalke-Fan aus Hamm kommentiert die großen und kleinen Geschichten rund um den S04 mit viel Witz und Selbstironie. Alle Beiträge der Autorin/des Autors: