Hallo zusammen,

die Schützenfestsaison ist noch im vollem Gange, man “sonnt” sich noch im WM Titelrausch, aber die Vorbereitungen auf die neue Bundesligasaison läuft bereits auf vollen Touren, verständlicherweise noch ohne die Weltmeister. Es wird hoffentlich wieder eine spannende Saison, in der die Bayern bitte diesesmal nicht so früh Meister werden.        Auf Schalke geht es auch schon rund.   Dennis Aogo ist auch wieder am Ball, somit wird es eng für Benni Höwedes als linker Verteidiger ;-) .    Rechts wird wohl “Uschi” wieder fit, also ist da auch kein Platz, und im Zentrum sind noch Ayhan und Matip.   Droht dem Weltmeister die Bank oder gar die Tribüne?      Vielleicht bei den ersten Spieltagen, denn drei Wochen Urlaub werden für die WMN-Teilnehmer knapp bemessen sein.       Wie sagen die Experten noch?    Nach einer gewissen Zeit fallen sie in ein großes Leistungsloch.        Viel Pause ist ja auch nicht.   DFB-Pokal beginnt am 15. August, der S04 am Montag, 18.8. in Dresden, die Liga startet am 22. August, und am 3. September ist Länderspiel gegen den Vizeweltmeister.      Vier Tage später geginnt mit der Partie gegen Schottland die EURO-Quali, und dann geht es ja auch schon wieder mit der Champions League los.       Volles Programm damit auch wieder im TV.       Nur eben keine drei Spiele hintereinander am Tag, und keine “Nachtschicht”, und keine Terrasse.         Als Schützen haben wir bis dahin aber noch genug “zu tun”.    Die Saison ist für uns in diesem Jahr ja besonders lang, findet das 9. Stadtkaiserschießen am 13. September doch in Pelkum statt.          Heute am späten Nachmittag werde ich mal einen Blick auf die U19 EM werfen, da spielt Deutschland gegen Serbien.   Im DFB-Team ist auch ein Junge aus dem Nachbarort Herringen dabei.  Fabian Holthaus, Sohn meines früheren Mannschaftskameraden  bei Fortuna Herringen, verteidigt da auf der linken Seite.   Nachwuchs für Höwedes?

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Am Samstag des letzten Wochenendes habe ich mich mit einer kleinen Gruppe von Organisationsmitgliedern getroffen. Es wurde das Cornmill-Projekt besprochen und Pläne für die Zukunft aufgestellt.

Bei diesem Treffen war leider nur ein kleiner Teil der Mitgliedschaft dabei, da die Meisten bei einer Beerdigung eingeladen waren.

Viele Mitglieder haben mir von ihrer Vergangenheit erzählt und wie es ihnen im Moment geht.

Die meisten Mitglieder haben sich völlig allein und verzweifelt gefühlt, als sie herausfanden, dass sie HIV positiv sind. Sie konnten mit niemanden darüber reden, da sie wussten, dass sie sonst ausgegrenzt werden. In ihrer Verzweiflung sind viele zu sogenannten Herbal Priestern gegangen. Dies ist recht gängig in Ghana. Meistens handelt es sich um allwissend tuende Menschen, die den Kranken einreden, dass sie geheilt werden, wenn sie diese oder jene Kräuter bei ihnen kaufen. Aufgrund von Aberglauben und Unwissenheit glauben viele Menschen den Priestern und sind teilweise bereit ihr ganzes Hab und Gut zu verkaufen, um einen Herbal Priester für die versprochene Heilung zu bezahlen, leider ohne Erfolg. Einige Menschen denken sogar, dass Aids eine Bestrafung Gottes ist und nur durch wertvolle Gaben an Gott bzw. an den Priester, kann man wieder geheilt werden.

Ich nenne hier zwei andere Beispiele:

Als eine junge Dame von ihrer Infizierung erfuhr, fuhr sie nach Nigeria. Sie dachte, dass sie bald sterben wird und wollte in Nigeria und nicht in Ghana sterben, damit ihre Familie und der Bekanntenkreis von ihrer Erkrankung  und Todesursache nicht erfährt. Sie kommt aus einer sehr popularen ghanaischen Familie und wollte den Ruf ihrer Familie nicht zerstören. Sie blieb ganze zwei Jahre in Nigeria. Als sie merkte, dass der Tod doch nicht so schnell kommt wie gedacht, fuhr sie wieder nach Hause und gelang durch Hilfe im Krankenhaus zu dieser Organisation.

Eine ältere Dame erkrankte schon vor ihrer HIV Infizierung an Diabetes. Durch HIV wird diese Erkrankung immer schlimmer, sodass sie nicht mehr arbeiten kann. Von ihrer Familie und sogar von ihren eigenen Kindern wird sie verstoßen.  In ihrer großen Verzweiflung hat sie versucht sich umzubringen. Sie ist nicht die einzige in der kleinen Gruppe, die einen Suizidversuch unternommen hat (ingesamt vier Leute). Glücklicherweise gelang ihr dies nicht. Bekannte brachten sie dann zur Organisation. Momentan  geht es ihr gesundheitlich nicht gut, aber sie scheint neue Kraft und neuen Mut aus der Organisation zu schöpfen.

Als mir die Mitglieder von ihrer Vergangenheit erzählten, berührte mich dies sehr. Mir wurde sehr bewusst, wie viel sie gelitten haben bzw. immer noch leiden.

Ich bin überglücklich, dass es die Organisation gibt und das ich die Organisation ein bisschen unterstützen kann. Die Organisation ist und wird immer mehr Anlaufstelle für HIV infizierte Menschen in Cape Coast. Das Cornmill-Projekt findet in einem kleinen Dorf (Asebuw) zwischen Accra und Cape Coast statt, aber das Büro und der Hauptsitz der Organisation befindet sich in Cape Coast.

Die Organisation klärt die Betroffenen über den Virus HI und die Erkrankung Aids auf. Oft wissen die betroffenen Personen nur, dass sie HIV positiv sind. Sie wissen aber nicht genau, was der Virus und später die Erkrankung Aids in ihrem Körper macht. Desweiteren gibt die Organisation den Menschen sehr, sehr viel Halt. Sie sind nicht mehr so alleine, haben jemanden zum Reden und erhalten auch finanzielle Unterstützung, wenn sie Medikamente oder ihr Essen nicht mehr bezahlen können. Viele aidskranke Menschen können nicht mehr arbeiten. Zum einen, weil es ihnen schon gesundheitlich so schlecht geht, aber vor allem da sie von ihren Mitmenschen stigmatisiert werden. Wenn sie z.b. Verkäufer auf dem Markt sind, dann kauft niemand ihre Ware mehr, sodass ihre Existenzgrundlage zerstört ist.

Momentan unterstützt die Organisation finanziell 45 HIV positive Menschen. Sie berät und heißt andere HIV positive Menschen bei den Treffen Willkommen, damit sie sich nicht mehr so allein gelassen fühlen.

Glücklicherweise habe ich durch finanzielle Hilfe von Familie und Freunden das Geld für die Stromverbindung zusammen bekommen.  Nächste Woche treffe ich mich mit dem Bauherr für die Stromverbindung, damit der Elektromotor so schnell wie möglich verwendet werden kann. =) =) =) =)

Vielen, vielen Dank für die Unterstützung!!!!!!!!!!!!!

 

 

 

 

Hallöchen,

kaum den Cup geholt, macht sich der Käpt’n vom Acker.   Hallt  jetzt ein Aufschrei des Entsetzens durch die Republik?    Ich glaube eher nein.   Das hat, wie zu hören war, Philip Lahm von langer Hand geplant.   Und seine Entscheidung ist ja sowieso erstens zu respektieren, und zweitens muss man sagen: Hut ab, da steckt Verstand hinter.   Eins vorweg, es gibt nur gute oder schlechte Fußballer, keine jungen und alten.    Lahm ist jetzt 30 Lenze jung, und möchte bis zu seinem Vertrasgsende 2018 noch bei den Bayern spielen.  Soll er auch.         Aber mit der Nationalmannschaft, das hat er genau kalkuliert.                 Beim nächsten großen Turnier in zwei Jahren, der EURO in Frankreich wird er 32, und bei der Titelverteidigung 2018 in Russland 34 jahre alt sein.         Es gibt Ausnahmen wie Miro Klose.   Alle sieben Spiele über neunzig Minuten hat er aber auch nicht gespielt, und so möchte der nun ehemalige Kapitän der Weltmeistermannschaft, Philip Lahm auf dem Höhepunkt seiner Nationalelfkarriere abtreten.   Bravo!        Er wird sich gedacht haben, Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal sind in einer Saison absofort mehr als genug.        Man kann es verstehen, zumal Nachrücker da sein werden.        Nur als die Meldung frisch kam, musste man doch erstmal überlegen.        War das jetzt vielleicht sogar eine Steilvorlage für Weltmeistercoach Joachim Löw, nach dem Motto: was will ich noch mehr?        Da geht aber noch was.      Man kann es noch besser machen als die Spanier, die Europameister wurden, dann Weltmeister, und wieder Europameister.             Die DFB-Truppe ist Weltmeister, kann dann Europameister werden, und dann den Titel, was mit dem neuen Pokal noch niemand geschafft hat, in Russland verteidigen.    Aber soweit wollen wir mal nicht denken.    Allerdings haben wir ein paar Spieler, die mittlerweile an die dreißig herranragen.         Wie alt war der Eckfahnentänzer aus Afrika noch bei seiner letzten WM?  42 und nochwas.     Sag ich doch, da geht noch was.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

die verdienten Weltmeister sind wieder heile zuhause angekommen und gehen in den wohlverdienten Urlaub.   Viereinhalb Wochen Fußball sind zu Ende.  Das Finale war nicht das spielerisch schönste, aber hatte mehr Dramatik als von uns Fans gewünscht.   Alles ist gutgegangen!  Bravo!        Die Bundestrainerfrage wird wohl in den Wochen nach dem Urlaub geklärt.             Vielleicht haben die Jungs in der Siegesnacht von Rio auch einstimmig gesagt: Trainer mit Ihnen(Dir) wollen wir auch Europameister werden.  Wer weiß.         Ich freue mich auch auf  den Tag wo es denn dann da ist, das neue Trikot mit dem vierten Stern!    Meine Frau sagte vor dem Finale: wenn Deutschland Weltmeister wir, bekommst du ein neues Trikot, kannst ja schließlich nicht mit den drei Sternen herumlaufen, die sind ja dann nicht mehr aktuell.  Wie recht sie doch hat:-).  Herzlichen Dank schon mal im vorraus!         Und nun?   Alles halb so wild.   Am Wochende ist Schützenfest in der Nachbarschaft.   Danach großer Doppelgeburtstag bei einem Schützenurgesteinpärchen.          Abends dann schon mal wieder in “unsere” Arena hineinschauen beim “Deutschland Tattoo”.        Is nichts mit Nadel  inne Haut rumkritzeln, sondern internationale Millitärmusik mit Pipes and Drums.      Dann startet auch schon wieder die Zweite Liga.  Soviel Fußballentzug haben wir also nicht, nur mit dem Unterschied, das die Moderation nicht mehr von der Terrasse über der Copa Cabana kommt.  Wir werden uns auch daDas war die WM 2014 001Das war die WM 2014 003Das war die WM 2014 004ran wieder gewöhnen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

als vor Beginn der Weltmeisterschaft in Brasilien meine Frau begann die Deutschlandfahnen aufzuhängen, und ich die Sonnensegel “hisste”, entstand das im Beitrag zu sehende Foto.   Mit den Jahren ist das einst kräftige Blau witterungsbedingt etwas blasser geworden, und so ähnelt das Segel irgendwie der argentinischen Nationalflagge.   Das das Segel größer ist als unsere Fahne, und über Schwarz-Rot-Gold hängt ist dem Zweck geschuldet dem das Segel dienen soll.   Also keine Vorhersage für das heutige Finale.        Die musste ich allerdings bei den diversen Tippspielen ja machen.     Weit vor der Eröffnung der WM hatte ich mich bei Fragen nach dem Weltmeister in unseren “Expertenrunden” klar festgelegt:   Brasilien wird es nicht.    Das ist eingetroffen.   Das unsere Truppe den Einzug in das Viertelfinale schaffen kann, hat ja auch geklappt, und jetzt höre ich am besten auf zu schreiben, denn ich habe bei den Tipps Argentinien ganz oben auf dem Treppchen gesehen.      Zu Beginn der WM lag ich bei meinen Tipps bei vielen Spielen sowas von daneben, das ich das jetzt auch gerne zum Abschluss möchte.      Wenn man so seine Tipps abgibt, ohne ein Spiel gesehen zu haben, ist es natürlich nicht ganz so einfach, und deshalb steht nach den Auftritten unserer Truppe ein 2-0 für “Uns” auf der Tipptafel.      Einen Gedanken daran, das es ja auch anders kommen kann, verschwende ich jetzt nicht.    Die Jungs haben ein Ziel, und das ziehen sie jetzt bis zum Abpfiff durch.      Das Segel bleibt natürlich hängen.  Ist ja ein Sonnensegel und keine Nationalflagge.     Heute darf man auch mal durch die “Nationalbrille” schauen ;-) .

Alle zur Verfügung stehenden Daumen drücken, und tschüß, bis die Tage

R.A.WM 2014 009Viel Glück! 002

Hallo zusammen,

es ist alles gesagt, getippt, orakelt usw.  Jetzt bleibt nur noch warten auf den Anpfiff morgen um 21.00 Uhr im Maracana.     So wie es aussieht spielt unsere Truppe mit der Startformation mit der sie auch die letzten Partien begann.    So richtig schön entspannt kann man da heute Abend das “kleine Finale” zwischen Brasilien und den Niederlanden schauen.     Ich hätte ja getippt, das die Nachbarn sich Platz drei sichern würden, aber wenn man hört, das die da gar keinen Bock drauf haben, und die Brasilianer trotz Halbfinalschock versuchen werden zu retten was noch zu retten ist, wird die Bronzemedaille wohl an den Gastgeber gehen.      Am Sonntag mit dem Hund raus, frühstücken, zum Schützenfest nach Lohauserholz.       So kriegen wir die Zeit bis zum Showdown an der Copacabana schon ‘rum.           Leichte Kopfschmerzen bereitet mir seit gestern die Schiedsrichteransetzung.    Ein Italiener pfeift.   Der hat auch schon während des Turniers die Argentinier zweimal gepfiffen.   Wir haben die Italiener ja nicht aus dem Turnier gekickt, aber trotzdem ist mir nicht wohl bei dem Gedanken.          Für mich auch nicht nachvollziehbar, das bei den Halbfinals ein Schiri aus einem anderen Kontinent pfeifen musste.   Bei der Partie unserer Mannschaft war es aber ein Türke.  Nichts gegen ihn, aber wo wird denn die Türkei bei der Fifa zugeordnet?   In der  Champions-, Europa League und den Qualispielen, so wie an der Endrunde der EURO nimmt die Türkei bei europäischen Wettbewerben teil.          Im Finale stehen sich jetzt Südamerika und Europa gegenüber, aber ein Europäer pfeift, obwohl der ja mehr zu den Südländern zuzuordnen ist, und in der Schweiz auch italienisch gesprochen wird.            Auf diese Frage wird wohl nur der Wurzelzwerg aus der Schweiz eine Anwort wissen.    Der macht ja sowieso was er will.   Bin jetzt schon gespannt wie die Setztlisten bei der WM 2018 in Russland aussehen.      Wahrscheinlich so, das der Gastgeber und die Alpenrepublik erst im Finale aufeinander treffen können, das dann von einem Katarer in Scheichkutte gepfiffen wird.                 Aber jetzt ganz schnell wieder zurück bevor mir bei dem Gedanken an diesen komischen Obervogel der Fifa noch der Kragen platzt.          Die Nerven werden wir morgen noch brauchen, wenn unsere Jungs den vierten Stern holen wollen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

P.S.: mein Tipp,  x = Tipp auf meinem großen SpielplanFinale 001

Hallo zusammen,

diesen Wimpel bekam ich nach dem Schützenfest vom Kommandeur unserer Avantgarde mit den Worten: Du kannst doch bestimmt etwas damit anfangen.   Natürlich kann ich ,  Tim.    Wie deutlich zu erkennen, ist da noch Platz, bzw Luft nach oben, und das ist bei genauer Betrachtung ohne Schwierigkeiten zu erkennen.    Ganz oben, da wo die Sieger sind, könnte man die Jahreszahl “2014″  platzieren.     Wenn man die letzten Tage so Revue passieren lässt, wartet Fußball-Deutschland ja förmlich schon auf den Abpfiff in Rio um endlich den Pokal in den Händen von Philip Lahm zu sehen.    Aber Vorsicht!        Das Halbfinale muss langsam mal ausgeblendet werden.    Ich sage es mal als Fan des S04 so:  was nutzt es uns denn , wenn Königsblau Müller und Co. in der Liga 4-0 zuhause und 0-4 bei denen dahoam besiegen, und den Nachbarn von der B1    9-0 und 0-9, und am Ende der Saison 14. werden.   Dann hat das garnichts genutzt.     Es war jetzt nur mal so ein Beispiel, und von den beiden anderen Seiten nicht ganz ernst zu nehmen.           Was ich, wie ja jetzt andauernd gepredigt wird, damit sagen will ist:    Sonntag geht es um 21.00 Uhr im Maracana bei 0 – 0   los.   Wielange es so bleibt werden wir sehen.    Blos nicht wie von einigen Experten in den nächtlichen Talkrunden prophezeite Elfmeterschießen.              Bevor es am Sonntag via TV nach Brasilien geht, ist unsere Avantgarde bei der wohl immer “beliebter” werdenden “Cool Water Challenge” im Einsatz.      Ab 16.00 Uhr werden sie in Uniform (ohne Jacke) unter der musikalischen Begleitung des Spielmannzuges “Klingendes Spiel” aus Bönen in die Fluten des Freibades Selbachpark springen.     Kräftige Unterstützung am Beckenrand ist erwünscht.     Königspaar, Hofstaat, Offiziere und weitere Mitglieder des Schützenverein 1823 Pelkum e.V. sind allerdings zu diesem Zeitpunkt bei der Parade des Schützenvereins Lohauserholz anwesend.      Trotzdem der Avantgarde ein gutes Gelingen, und unseren Jungs in Rio de Janeiro natürlich den Pokal.

Tschüß, bis die Tage

R.A.DFB WM 2014 002

Hallo zusammen,

sollen wir jetzt durchdrehen, und die Gauchos aus dem Sattel schmeißen, oder sie zu Steaks zerlegen, oder gnädig sein, und sie nicht zweistellig zurück an den River Plate schicken?     Alles natürlich Blödsinn.   Aber der ein oder andere Spruch wird wohl so oder ähnlich schon gefallen sein.          Es wird natürlich etwas anderes als die Partie gegen Brasilien, nehme ich mal an.        Aber ganz ehrlich, ich bin ja bei solchen Spielen, und überhaupt immer etwas zurückhaltent, aber diesesmal sage ich klar und deutlich:  Deutschland wird Weltmeister!          Die Jungs hatten nach dem historischen 7-1 gegen den Gastgeber sofort den “Tunnelblick” für das Finale.   Keine Riesenparty o.ä.   Sachlich, aber bestimmt erklärt, das der Weg noch nicht zuende ist.       Noch einmal Geschichte schreiben im “Maracana”.     Als Europäer den Cup mit nachhause nehmen.    Ist in Südamerika noch keinem Team aus Europa gelungen.    Die Truppe weiß was auf sie zukommt, was von ihr erwartet wird, was sie selbst von sich erwarten, und sie werden daran nicht zerbrechen!  Nein, diese Truppe nicht!     Don’t cry (for me) Argentina!        Nach den ganzen goldenen Ananas’ der vergangenen Turniere muß es diesesmal klappen, und das wird es auch, basta!!!

Tschüß, bis die Tage

R.A.

Hallo zusammen,

es ist jetzt zwölf Stunden her, ich habe Zeitung gelesen, Nachrichten im Radio und Fernseher gehört, und auf meinen großen WM-Spielplan steht nach wie vor Brasilien – Deutschland 1 – 7!    Also ist es wohl amtlich, und ich habe das nicht geträumt oder gar fantasiert.        Mein Kumpel schickte mir während des Spiels Mails, die auch seine “Ratlosigkeit” wiederspiegelten.  In der Halbzeitpause am Telefon war es auch nicht viel anders, uns irgendwie trauten wir unseren Augen nicht, aber Komentator Bela Rhety bestätigte, das das was auf dem Bildschirm links oben in der Ecke zu sehen war stimmte.           Aber da werden wir nicht alleine dagestanden haben an diesem denkwürdigen Dienstagabend im Juli.    Was da in Bela Horizonte ablief kann man ja auch garnicht beschreiben.   Wie meinte mein Kumpel noch  Mitte der zweiten Halbzeit: das ist wie im Trainingsspiel.   So ganz unrecht hatte er ja nicht.   Spätestens nach dem 0-2 sind die Brasilianer unter dem seit Wochen und Monaten auf ihnen lastenden immensen Druck zusammengebrochen.   Da war kein Neymar an den man sich hätte klammern können.        Aber nur ein Neymar reicht halt nicht, wenn da nichts halbweg gleichwertiges nachkommt, und wenn man genauer zurückschaut, dann waren die Gastgeber ja eigentlich schon im Achtelfinale gegen Chile “reif”.              Noch besser fand ich nach dem Spiel, das die Jungs nicht abgehoben sind, und das sich alles auf  DAS  eine Spiel noch am Sonntag konzentriert.              Ein klein wenig ärgerlich, das sich Mesut Özil in der letzten Spielminute nicht wieder mehr Selbstvertrauen geholt hat, in dem er den “glasklaren” alleine vor dem brasilianischen Kasten zum 8-0 versenkt hat.      Den hat er sich bestimmt für das Finale aufgehoben, und macht sich und seine Truppe damit zum Weltmeister.           Gegen wen?   Ich ahne die Niederlande.       Das wird, egal gegen wen, sowieso ein anderes Spiel.    Natürlich wird man jetzt ganz schnell der Löw-Truppe die Favoritenrolle zuschieben.    Nicht weiter schlimm, ich bin mir mittlerweile sicher, das die Jungs damit umgehen können.        Vielleicht kann WM-Rekordtorschütze Miro Klose sein “Konto” ja sogar ausbauen, und endlich den vierten Stern vom brasilianischen Himmel holen.

Tschüß, bis die Tage

R.A.

People United Against Aids in Ghana

Cornmill – Projekt

Vor ca. einer Woche habe ich die beiden Gründer der „Organisation People United Against Aids in Ghana (PUAAG)“  in einem kleinen Dorf zwischen Accra und Cape Coast bei einem neuen Projekt besucht.  Dabei hat sich herausgestellt, dass das neue Projekt gewinnversprechender ist. Die beiden Gründer sind HIV positiv und haben sich vor einigen Jahren im Krankenhaus kennen gelernt und entschlossen eine Organisation zu gründen, um andere HIV positive Menschen zu helfen.

Ich stelle die beiden Gründer mit ihrer Hintergrundgeschichte vor:

Vor 21 Jahren wollte James Ackon das Dach seines Hauses reparieren. Leider passierte ein schlimmer Unfall und er wurde darauf ins Krankenhaus eingeliefert. Da er zu viel Blut verloren hatte, gab man ihm einige Blutkonserven. Damals wurden die Blutkonserven noch nicht auf irgendwelche Erreger überprüft, sodass er sich mit HIV infizierte.

Vor 19 Jahren stab der Mann von Josephine Arthur, obwohl er noch sehr jung war. Darauf ließ sie sich auf Aids testen und der Test fiel positiv aus.

Die Beiden hatten es wie viele andere HIV positive Menschen sehr schwer. Vor zwanzig Jahren gab es nur in Accra, Hauptstadt von Ghana, Medikamente gegen Aids. Blutproben wurden nach Südafrika gebracht, um dort untersucht zu werden. Die aidskranken Menschen mussten die Kosten für alle Untersuchungen und Medikamente übernehmen. Desweiteren war die Stigmatisierung von aidskranken Menschen noch viel schlimmer als sie noch heute ist. Sie trauten sich nicht jemanden von ihrer Erkrankung zu erzählen. Sie konnten von niemanden Hilfe erwarten und hatten große finanzielle Probleme, denn die Medikamente sind sehr teuer gewesen, sodass sie oft nicht genug Geld für Essen hatten. Als sie sich zufällig im Krankenhaus begegneten, entschlossen sie eine Organisation zu gründen, damit andere HIV positive Menschen nicht so viel Leiden müssen wie sie.

Heutzutage sind Medikamente gegen Aids fast überall erhältlich und sie werden auch staatlich subventioniert. Da aber aidskranke Menschen leicht erkranken, müssen sie immer alle Medikamente gegen Malaria, Cholera, Typhus, Grippe etc. selbst zahlen. Viele HIV positive Menschen können es sich nicht leisten, sowohl die Medikamente als  auch noch ihr Essen zu bezahlen. Von ihren Familien werden sie ausgegrenzt, sodass sie von ihnen keine Unterstützung erwarten können. Sie müssen sich dann entweder für Essen oder für Medikamente entscheiden. Da aber beides lebensnotwendig ist, ist dies nichts anderes als eine Wahl zwischen Pest und Cholera. PUAAG versucht in solchen Situationen zu helfen, indem sie entweder das Essen oder die gerade notwendigen Untersuchungen/ Medikamente für die betroffenen Personen zahlen.

Die Organisation hat mit dem Seifenprojekt angefangen. Sie stellen also Seife her und verkaufen diese auf dem lokalen Markt. Den Erlös verwenden sie, um HIV infizierte Menschen finanziel zu unterstützen. Dabei konzentrieren sie sich auch sehr auf Frauen, da Frauen unter der Stigmatisierung besonders leiden und somit am wenigsten Unterstützung erhalten.  Da die Konkurrenz auf dem lokalen Markt sehr groß ist, nehmen sie leider nicht so viel Geld durch das Seifenprojekt ein. Sie möchten es aber dennoch weiterführen, da es immerhin eine kleine Einkommensquelle ist.

Desweiteren versuchen sie sich viele verschiedene Standpunkte aufzubauen. In einem kleinen Dorf, welches ich besucht habe, haben sie eine Cornmill Maschine mit Haus aufbauen können. Mit der Maschine können sie Mais und Cassava (einheimische Pflanze) zermahlen. Die Maschine ist in der Umgebung sehr gefragt, da der Mahlvorgang ohne Maschine extrem kraftraubend ist. Die Menschen aus der Umgebung kommen also zum kleinen Haus der Organisation und bezahlen etwas Geld, um ihr Corn und Cassava mahlen zu lassen. Aus diesem Mehl wird dann späten entweder Banku oder Kenkey gemacht (einheimische Gerichte). Momentan haben sie eine Elektro- und einen Dieselmotor. Da der Zugang zur Stromleitung fehlt, verwenden sie durchgängig den Dieselmotor. Auch in Ghana ist Diesel sehr teuer, sodass die Gewinnspanne sehr niedrig ist. Deswegen möchten sie auf längere Sicht den Elektromotor verwenden. Doch leider fehlt ihnen die Verbindung zum Stromnetz. Genau bei diesem Problem möchte ich helfen. Ich habe momentan 945 Ghana Cedi an Spenden. Die Verbindung zum Stromnetz würde 1800 Ghana Cedi kosten, sodass ich hoffe durch weitere Spenden die restlichen 855 Ghana Cedi zusammen zu bekommen. Dadurch könnte die Organisation schlußendlich mehr Gewinn erzielen und so HIV infizierte Menschen mehr unterstützen. Wenn gerade Stromausfall ist, dann werden sie den Dieselmotor verwenden. Dies rentiert sich bei Stromausfall auch, da sie die einzigen in der Umgebung sind, die einen Dieselmotor für ihre Mahlmaschine haben, sodass es keine Konkurrenz mehr gibt.  Alle Menschen aus der Umgebung stehen dann vor ihrem Haus Schlange, um ihre Zutaten mahlen zu lassen. Da Banku und Kenkey wirklich jeden Tag in Ghana gegessen wird, ist dieses Projekt auch sehr nachhaltig. Die Dorfbwohner werden auch noch in zwanzig Jahren eine Mahlmaschine für ihr Banku und Kenkey benötigen.

Wenn auch Sie dieses Projekt toll finden, dann freut sich die Organisation sehr um eine kleine Spende. Das Geld wird verwendet, um eine Stromverbindung zum Haus aufzubauen, sodass die Organisation mehr Gewinn erzielen kann und somit mehr HIV positive Menschen unterstützt werden. Bei Interesse überweisen Sie bitte den Betrag auf folgendes Konto:

Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, BIC:  NOLADE21LWL, Spendenkonto (IBAN) DE82140520001713849590                                Verwendungszweck: Extraspenden Mercedes Pender

Kontakt: berger.pender.ghana@gmail.com

Am 12. Juli hat die Organisation ein Treffen, an dem ich teilnehmen werde. Ich werde dann die Arbeit der Organisation nochmal beschreiben und auch einige Menschen nennen, die von der Organisation profitieren.

Langfristig möchte die Organisation in einem anderen Dorf ein zweites Cornmill – Projekt aufbauen und auch Hasen und Grasnager (einheimisches Tier) züchten, um diese dann später zu verkaufen. Diese Tiere werden sehr gerne hier gegessen und erzielen sehr gute  Preise auf dem lokalen Markt.

 

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